Live arbeiten
Was der Inspector selbst kann, während dein Agent arbeitet — live, per Tastatur, und mit einer klaren Bearbeitungs-Grenze.
Die obere Seitenleiste hat genau vier Einträge: Jobs · Methodiken · Formate · Personas (Activity, Einstellungen & Doku sitzen im User-Menü unten links). Das Denkmodell ist überall dasselbe: Job → Phasen → Zeilen; Klick = Seitenpanel. Der Job ist das Zuhause — alles, was eine Studie erzeugt oder benutzt (offene Fragen, Referenzen, Councils, Reports, Prototypen, Sessions, Umfragen, Hypothesen, Entscheidungen, Notizen, Assets), ist eine Zeile in seiner Phase. Formate ist der jobübergreifende Browser über dieselben Primitives. Sie ist als Arbeitslandkarte gruppiert: Frame (offene Fragen, Hypothesen), Material (Referenzen, Assets, Prototypen), Ask (Councils, Surveys), Test (Sessions), Capture (Notes) und Conclude (Reports, Decisions). Formate verfeinern ein Primitive, ohne neue Dinge zu erfinden: Red-Team und Head-to-head sind Council-Formate, Website/externer Prototyp/A-B sind Referenz-Formate, und Prototyp-Formen sind Apps, Flows, Dashboards, Cards, Comparisons, Models, Journeys oder freie Canvases fuer Raeume, Karten, Boards und Simulationen. Die Namensregel: Referenzen sind Quellenlinks oder Snapshots im Raum; ein externer Prototyp bleibt eine Referenz, wenn Sonaloop nur darauf zeigt. Prototypen sind testbare Projektobjekte, die Sonaloop ausführen, rendern und mit Sessions verbinden kann. A/B-Varianten sind Stimuli; das eigentliche Testergebnis lebt in Council oder Session. Assets sind echte Dateien; Sessions sind Nutzungsspuren. Assets — empfangene Input-Dateien (Evidenz, via MCP angehängt) und von der Software erzeugte Dokumente (Deliverables) — erscheinen überall als Datei-Karten: Typ-Badge oder Vorschaubild, Dateiname mit Endung, Größe · Datum, genau ein Download/Öffnen-Symbol; sie haben eigene Detailseiten mit Herkunft (Quelle, Richtung, ersetzte Versionen). Im Projekt bleiben eingehende Dateien als Assets-Gruppe in der Outline sichtbar; alle Assets findest du zusätzlich im Formats-Browser unter Assets. Ein Klick auf eine Zeile öffnet die ganze Detailseite als Seitenpanel (Notion-Stil): die Liste bleibt dahinter sichtbar, die URL bleibt die Listen-URL und bekommt ?d=<Detailpfad> — neu laden oder teilen reproduziert exakt diese Ansicht (Liste + offenes Panel). Das ⤢-Symbol wechselt zur vollen Seite (die kanonische Detail-URL, die direkt geladen weiterhin die volle Seite zeigt), Esc/Zurück bringt die Liste samt URL zurück. Den Run-Status eines Projekts zeigt ein Chip im Projekt-Kopf (verlinkt aufs Run-Journal). Hover-Bezüge in der Projektliste folgen dem Plan-DAG: Ein erzeugter Prototyp oder ein Modell zeigt seine Inputs aus der vorherigen Evidenz, auch wenn ein Methodik-Frame dazwischenliegt.
Fertige Demo-Studien liegen bei — darunter ein Onboarding-Showcase, eine B2B-Positioning-Studie und eine B2C-Pricing-Studie (mit Preis-Leiter und Head-to-Head). Auf einer leeren Datenbank zeigt die Startseite je einen „Beispiel laden“-Button; dein Agent kann sie auch per load_example laden, sonaloop load-example ebenso. Laden ist idempotent (kein Duplizieren beim erneuten Laden), und remove_example entfernt nur die Daten des Beispiels — nie deine eigenen.
Jede Inspector-Seite ist live verbunden: nimmt dein Agent etwas auf (ein Council, eine Persona, einen Report), erscheint ein kleiner Toast mit Link — und die offene Seite lädt sich selbst neu, wenn es sie betrifft. Der Activity-Feed (g a) listet alles Zuletzt-Passierte chronologisch. Du schaust zu, während die Studie entsteht — kein manuelles Neuladen.
Oben in der Leiste zeigt ein Status-Punkt, ob gerade Studien aktiv laufen — er wird gelb, wenn ein Projekt feststeckt (das stille Scheitern soll laut sein). Im Projekt-Kopf trägt jedes Projekt seinen eigenen Run-Chip (Zustand · letzte Aktivität). Beide verlinken auf das Run-Journal (g r) — eine bewusst schlichte Telemetrie-Seite mit jedem Projekt-Run und seiner letzten Aktivität; als Navigationspunkt taucht sie nicht auf.
? öffnet das Shortcut-Cheat-Sheet. ⌘K / Ctrl+K öffnet die Befehls-Palette: zuletzt besuchte Einträge, Navigation (mit Formaten als aufklappbarem Eintrag) und Aktionen — und beim Tippen eine Suche über alles (Personas, Councils, Reports, Sessions, Hypothesen, Entscheidungen, Umfragen …), nach Art gruppiert mit Projekt und Datum. Navigation per Chords: g h Home, g p Personas, g c Councils, g s Reports, g a Activity, g r Runs, g d Doku. In Listen und im Projekt-Outline: j/k bewegt den Fokus, Enter öffnet die Zeile als Seitenpanel (volle Detailseite, echte URL), o öffnet sie direkt als ganze Seite, Esc schließt das Panel. Auf Detailseiten blättern [/] zum Nachbarn. Beim Tippen in Felder ist alles deaktiviert.
Die optionale Tour startet nie von selbst. Wenn du „Tour starten“ wählst, lädt sie bei Bedarf das Showcase-Beispielprojekt und führt dann im Projektkontext durch echte Primitives: offene Frage, Referenz, Council, Survey, Report, Prototype, Session, Hypothese, Entscheidung, Notes, Assets und Formate. Esc beendet sie jederzeit.
Der Inspector ist eine Lese-Oberfläche mit einer klaren Grenze: ansehen und bearbeiten, nie anlegen. Neue Projekte, Notizen oder Sections entstehen ausschließlich über deinen Agenten (MCP/CLI) — die UI bietet dafür bewusst keinen Button. Bearbeiten und Löschen wohnen im „…“-Menü, das jeder Seitenkopf trägt (auch im Panel): Bearbeiten öffnet einen Dialog direkt über der Seite — Projekt-Titel, Goal und Icon; Notiz- und Section-Metadaten sowie Persona-Metadaten (Name, Rolle, Segment, Branche). Projekt-Icons kannst du dort aus dem bestehenden Katalog wählen; ein Klick auf das Header-Icon öffnet denselben Dialog direkt am Icon-Picker. Custom-SVGs erzeugt/setzt dein Agent per MCP/CLI. Löschen öffnet einen Bestätigungs-Dialog (bei Projekten und Personas tippst du den Namen). Generierter Text — Councils, Reports, Prototypen — bleibt unantastbar; Erinnerungen, SOULs und Evidenz komplett.
Job-Outline und Formate tragen eine Filterleiste: „Filter“ öffnet das Facetten-Menü (Typ, Phase, Persona, Status, Trace — in Formaten Job, Status, bei Assets Richtung) mit ehrlichen Treffer-Zahlen pro Wert. Innerhalb einer Facette gilt ODER, zwischen Facetten UND. Aktive Filter erscheinen als Chips mit ×; der Zustand lebt in der URL (?kind=council,decision&phase=…) — teilbar, verlinkbar, Reload-fest. Trifft ein Filter nichts, sagt die Seite das und bietet „zurücksetzen“ an.
Die Oberfläche ist zweisprachig (Deutsch/Englisch) — der Umschalter sitzt im Einstellungs-Popover unten links. Die UI-Sprache ist unabhängig von der Inhalts-Sprache: generierte Inhalte folgen der Sprache, in der du mit deinem Agenten schreibst, und werden vom Umschalter nie angefasst.
Im User-Menü unten links sitzt Feedback: kurze Nachricht, optional deine E-Mail — die aktuelle Seite und die App-Version werden sichtbar mitgeschickt (nichts wird still gesammelt). Eingesendetes liest der Betreiber unter /feedback oder per sonaloop feedback; alternativ verlinkt das Formular ein vorausgefülltes GitHub-Issue.